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Antwort: Prinzipiell ist eine Cortisontherapie, die hochdosiert beginnt und dann innerhalb von 14 Tagen wieder ausgeschlichen wird, die Therapie der Wahl. Sie ist die einzige Therapie, deren Wirksamkeit eindeutig nachgeiesen ist. Gerne verabreicht werden im Akutstadium die „duchblutungsverbessernden“ Infusionen. Dazu …
Antwort: Ja, offiziell ist das auch so. Die Definition des chronischen Tinnitus in den Leitlinien der AWMF (=Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) beginnt mit dem Satz: „Tinnitus ist ein häufiges Symptom des auditorischen Systems, das insbesondere in Verbindung mit Komorbiditäten …
Antwort: In der Regel ist das Gegenteil der Fall. Das Hörgerät ist in vielen Fällen in der Lage, den Tinnitus in den Hintergrund zu drängen. Die Schwerhörigkeit ist bei vielen PatientInnen die wichtigste und leider auch oft übersehene Tinnitus-Ursache! Der …
Antwort: Meistens haben Patienten, die einen höheren Leidensdruck entwickeln, einen Tinnitus, der als hohes Singen oder Pfeiffen beschrieben wird. Solche Geräusche sind von Natur aus unangenehm. Unser Lymbisches System (Gefühlszentrum) entscheidet ganz autonom, dass dieses Ohrgeräusch als lästig, unangenehm oder …
Antwort: Wenn jemand in absoluter Stille in sich hineinhört, und sagen kann, er höre absolut nichts, ist dies tatsächlich die Ausnahme. Es ist technisch sehr aufwändig einen Raum mit so hoher Schalldämmung zu bauen, dass drinnen absolute Stille herrscht. Bei …
Antwort: Solange Ihr Ohrgeräusch nur in stillen Situationen und bevorzugt natürlich in der Einschlafphase hörbar ist, ist keine Therapie erforderlich. Es gibt einfache Maßnahmen, mit dem Sie die Fokussierung auf den Tinnitus abends verhindern können. Zwei Effekte kommen im Schlafzimmer zum …
Antwort: Der Noiser produziert ein sogenanntes „Weißes Rauschen“. So wie im weißen Licht alle Farben enthalten sind, enthält das weiße Rauschen alle Frequenzen der Schallwellen in ausgeglichener Zusammensetzung. Das Ergebnis ist ein weiches, angenehmes Hintergrundrauschen, das so ähnlich klingt wie …
Antwort: Ein chronisches Ohrgeräusch wird im Gehirn in der Hörrinde abgespeichert wie Daten auf der Festplatte eines Computers. Eine Behandlung mit Cortison ist daher nicht möglich. In der Regel verursachen gerade hochfrequente Tinnitus-Arten wie Singen, Pfeifen, Sägen den höchsten Leidensdruck. …
Antwort: Untersuchungen haben ergeben, dass die Pulswelle eigentlich im extrem empfindlichen Innenohr immer gehört werden müsste. Dass wir unseren eigenen Puls normalerweise erst bei körperlicher Anstrengung hören (und fühlen), hängt auch damit zusammen, dass dieses vertraute körpereigene Geräusch normalerweise vom …
Ich will aber auf das Ausgehen nicht verzichten Was kann ich da machen? Antwort: In den Diskotheken herrschen auf der Tanzfläche meist extreme Lautstärken. 110 dB sind keine Seltenheit. In keinem österreichischen Betrieb sind solche Lärmpegel auf dem Arbeitsplatz ohne …